Liebesbrief Ludwig von Beethoven

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Liebesbrief Beethoven

Ludwig von Beethoven – jeder kennt ihn aber nur wenige wissen, dass er einige Liebesbriefe hinterlassen hat. Es ist bis heute ein Rätsel geblieben, an wen diese Liebesbriefe gerichtet waren oder ob Beethoven diese Liebesbriefe gar für eine Phantasie-Person verfasst hat.

Hier könnt Ihr einen Blick auf einen Liebesbrief von Ludvig von Beethoven aus dem frühen 19. Jh. werden und Euch für eure eigenen Liebesbriefe inspirieren lassen.

 

 

Und weil man dieses alte Dokument nur schwerlich entziffern kann hier der Text vom Liebesbrief von Ludwig von Beethoven:

Liebesbrief Beethoven Mein Engel, mein alles, mein Ich. – nur einige Worte heute, und zwar mit Bleystift – (mit deinem) – erst bis morgen ist meine Wohnung sicher bestimt, welcher Nichtswürdige Zeitverderb in d.g (in dergleichen). – warum dieser tiefe Gram, wo die Nothwendigkeit spricht –
Kann unsre Liebe anders bestehn als durch Aufopferungen, durch nicht alles verlangen, kannst du es ändern, daß du nicht ganz mein, ich nicht ganz dein bin – Ach Gott blick in die schöne Natur und beruhige dein Gemüth über das müßende – die Liebe fordert alles und gantz mit recht, so ist es mir mit dir, dir mit mir – nur vergißt du so leicht, daß ich für mich und für dich leben muß, wären wir gantz vereinigt, du würdest dieses schmerzliche eben so wenig als ich empfinden.

Meine Reise war schrecklich ich kam erst Morgens 4 Uhr gestern hier an, da es an Pferde mangelte, wählte die Post eine andere Reiseroute, aber welch schrecklicher Weg, auf der vorlezten Station warnte man mich bej nacht zu fahren, machte mir einen Wald fürchten, aber das Reizte mich nur – und ich hatte Unrecht, der Wagen musste bej dem schrecklichen Wege brechen, grundloß, bloßer Landweg, ohne 2 solche Postillione, wie ich hatte, wäre ich liegengeblieben.

Unterwegs – Esterhazi (Fürst Esterhazy) hatte auf dem andern gewöhnlichen Wege hirhin dasselbe schicksal mit 8 Pferden, was ich mit vier. – jedoch hatte ich zum Theil wieder Vergnügen, wie imer, wenn ich was glücklich überstehe. – nun geschwind zum innern zum aüßern, wir werden unß wohl bald sehn, auch heute kann ich dir meine Bemerkungen nicht mittheilen, welche ich während dieser einigen Tage über mein Leben machte – wären unser Herzen imer dicht an einander, ich machte wohl d.g. die Brust ist voll dir viel zu sagen – Ach – Es gibt Momente, wo ich finde daß die sprache noch gar nichts ist – erheitre dich – bleibe mein treuer eintziger schaz, mein alles, wie ich dir das übrige müßen die Götter schicken, was für unß sejn muß und sejn soll.

dein treuer ludwig.

 

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